Prinzip SM

 

Spiralstabilisation-SpS ist Stabilisation der Wirbelsäule durch die spiralförmige nach unten laufende Muskelketten. Muskelspiralen verbinden die Armbewegung mit dem stehenden Bein. Die Hauptmuskeln des Rumpfes sind schräg. Bauchmuskeln m. oliquus abdominis externus und internus (innerer u. äusserer Bauchmuskel) und m. transversus abdominis (querer Bauchmuskel). Das Becken wird von dem m. gluteus maximus stabilisiert (grosser Gesässmuskel und von den Beckenbodenmuskeln. Spirale Muskelketten aktivieren Bewegungen des Armes und des Schulterblattes nach hinten und nach vorne. Wenn sich der Arm und das Schulterblatt nach hinten bewegen, beginnt die Aktivität der Muskelspirale  musculus latissimus dorsi (breiter Rückenmuskel) und m. Trapezius (Kapuzenmuskel). Wenn sich der Arm und das Schulterblatt  nach vorne bewegen, beginnt die Aktivität der Muskelspirale m. serratus anterior (vorderer Sägemuskel) oder m. pectoralis major (grosser Brustmuskel). Diese Muskeln sind natürliche Stabilisatoren der Bewegung (dynamische Stabilisatoren) des Menschen in aufrechten Position. Spiralstabilisation bildet Stabilität in der Körpermitte (das Becken, der Beckenboden, der Bauch, der untere Brustkorb u. das Zwerchfell). Der Beckengürtel und der Schultergürtel entspannen bei dieser Bewegung.  Früher waren beispielsweise Arbeiten mit ausholender Bewegung in der Landwirtschaft typisch, vor allem aber der Gang und der Lauf  mit Gegenbewegung des Armes.

SM-System  Übungen, machen die natürliche Bewegung des Menschen nach und fördern die Spiralstabilisation der Wirbelsäule– SpS. Die Übungen sind vorteilhaft, weil man anspruchsvolle Bewegungen sowie den Gang in Einzelabschnitte zerlegen und schrittweise trainieren kann. Auf diese Weise ist es möglich sämtliche Fehler zu  korrigieren selbst dann, wenn es sich um komplizierte Bewegungsabläufe handelt. Nachdem der Patient schmerzfrei ist, steht als Hauptziel die Vebesserung der Koordination des Ganges  bevor. Richtig koordinierter Gang hat Regenerationscharakter. In der Rekonvaleszenz gewinnen wir durch die Verbindung zwischen den Übungen und richtig dosierten  Spaziergängen  unsere ursprüngliche Kondition wieder und verhindern so die Entstehung von  Krankheitsrückfällen und schmerzhaften Syndromen des Bewegungsapparates. Armbewegung und Aktivierung der Spiralen während des Gehens wird durch die Gehstöcke potenziert, genauso wie beim „nordic walking“. Die Mehrheit der Menschen die Stöcke aber nicht richtig verwendet. Unsere Empfehlung lautet: Tägliche Durchführung von 12 Übungen und ein kleiner Spaziergang mit Betonung auf der Bewegung des Schulterblattes nach hinten und nach unten. Wir wiederholen, der Haupteffekt des SpS ist Stabilisation der Bewegung des Beckens und des Rumpfes mit Strechung der Wirbelsäule nach oben und Entspannung des Nackens.

 

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